Chronik

01.08.1973Das Gymnasium Finkenwerder wird gegründet. Von dem Schulleiter, Herrn Pfannkuche, Herrn Mross und drei Lehrbeauftragten werden 68 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.
14.01.1974Gründung des Schulvereins
01.08.1975Ab dem Schuljahr 75/76 nutzt das Gymnasium neben drei Pavillons auch Räume in der alten Norderschule.
31.10.1975Anlässlich eines Reformationsgottesdienstes tritt das erste Mal der Schulchor in der Nicolai-Kirche auf.
15.12.1975Die Schulkonferenz konstituiert sich.
01.08.1977Wegen der stark gestiegenen Schülerzahlen werden ab dem Schuljahr 77/78 als dritter Standort die Türme genutzt.
01.08.1979Mit dem Beginn des Schuljahres 79/80 zieht das Gymnasium in das neuerbaute Doppel-H.
1979Der Frankreichaustausch mit Toulouse beginnt.
Frühjahr 1981Das Gymnasium wehrt sich erfolgreich gegen den „Rumpfschulbeschluss, d.h. die Oberstufe abzutrennen.
12.06.1982Der erste Abiturjahrgang des Gymnasiums Finkenwerder wird entlassen.
1982Die ersten Betriebspraktika der 10. Klassen finden statt.
Herbst 1983Die Sporthalle wird eingeweiht.
Januar 1988Jürgen Harms gründet die „Puppenspiel-Compagnie“.
01.02.1988Dr. Jürgen Schmidt-Petersen wird als Schulleiter Nachfolger von Herrn Pfannkuche.
08.06.1988Die Cafeteria wird von dreizehn Müttern eröffnet.
1992Die Schulpartnerschaft mit dem Gymnasium Dömitz beginnt.
Herbst 1992Das erste Kooperationsprojekt mit dem DASA-Werk Finkenwerder findet statt
15.07.1994Das neue Klassengebäude wird an das Gymnasium Finkenwerder übergeben.
Herbst 1995Das Sozialpraktikum in der Vorstufe wird als drittes Praktikum etabliert
12.09.1997Der überdachte Innenhof des Hauptgebäudes wird eingeweiht.
Herbst 1999Herr Reck ist seit dem Schuljahr 1999/2000 neuer Schulleiter in Nachfolge von Dr. Schmidt-Petersen.
2002Zum ersten Mal wird ein „Sponsored Walk“ durchgeführt, bei dem die Schülerinnen und Schüler Spendengelder erlaufen, die dem Schulverein und einem sozialen Zweck zugute kommen (z.B. 2004: Restaurierung der Finkenwerder St. Nikolai-Kirche, 2008: „Sternbrücke“ usw.).
2002Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages mit der TU Harburg zur Förderung der Motivation im technisch-naturwissenschaftlichen Unterricht (später „Roberta-Projekt“)
2002Abschluss der Sanierung und Verschönerung des Hauptgebäudes und der Schulhöfe – das Schullogo, der „GymFi“-Fisch, wird über dem Haupteingang angebracht.
Sommer 2003Die Sparmaßnahmen des Senats (u.a. Einführung des Lehrerarbeitszeitmodells) führen an vielen Hamburger Schulen, so auch am GymFi, zu Protesten. Eine zweitägige Schulbesetzung und ein Protestzug im Ort machen darauf aufmerksam. In dieser Situation findet die 30-Jahr-Feier der Schule statt.
2004Die seit Jahren entwickelte und gepflegte Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler wird erstmals durch das Qualitätssiegel für vorbildliche Berufsorientierung, das die Behörde verleiht, anerkannt. Seitdem hat das GymFi diese Auszeichnung jedes Jahr erhalten.
2005Das seitdem jährlich durchgeführte Austauschprogramm mit dem Gymnazjum Nr. 11 in Krakau/Polen findet zum ersten Mal statt.
Herbst 2005Ab dem Schuljahr 2005/2006 übernimmt Frau Wegemann die stellvertretende Schulleitung von Herrn Främcke.
2007Eine von Herrn Vorberg geleitete Theater-Gruppe vertritt mit ihrem Stück „Die Box“ (in Zusammenarbeit mit dem „Lichthof“-Theater) die Hansestadt Hamburg beim Festival „Schultheater der Länder“ in Wolfsburg.
2009Die Schülerinnen und Schüler, die mit dem Schuljahr 2009/2010 in die Oberstufe eintreten, müssen zum ersten Mal zwischen vier „Profilen“ wählen: Biologie/Sport („Leben und Bewegen“), Geografie („System Erde/Mensch“), Geschichte („Freiheit – wozu?“) und Physik („Wie funktioniert die Welt?“).
2009Seit diesem Jahr gibt es einen Besuchs- und Begegnungsaustausch („Nahostprojekt“) mit Schülerinnen und Schülern der palästinensischen Partnerschule Talitha Kumi in Beit Jala bei Bethlehem (ausgehend von dem Oberstufenprofil „Freiheit – wozu?“).
2010„Doppeljahrgang“: 123 Abiturientinnenen und Abiturienten. Zum letzten Mal machen Schülerinnen und Schüler das Abitur, nachdem sie in den traditionellen Leistungs- und Grundkursen unterrichtet wurden. Gleichzeitig legt der erste Abiturjahrgang nach nur acht Gymnasialjahren das Abitur ab. Bis 2012 werden seit Schulgründung (1973) über 1.500 Abiturientinnen und Abiturienten die Schule erfolgreich hinter sich gebracht haben.
2010Seit diesem Jahr besteht ein Kooperationsvertrag des GymFi mit dem High-Tech-Unternehmen NXP Semiconductors zur Entwicklung des naturwissenschaftlich-technischen Profils. 2013 wird die Schule von der „Initiative Naturwissenschaft & Technik Nat gGmbH“ als „NAT-Kooperationsschule“ ausgezeichnet.
2010Ausstellung des „Nahostprojekts“ in Zusammenarbeit mit der israelisch-palästinensischen Friedensinitiative im Hamburger Rathaus: „Cartoons in Conflict – Einsichten in den Nahostkonflikt“
2010Umbau und Umgestaltung: Das Hauptgebäude wird um eine große Bibliothek für das GymFi und die Stadtteilschule, ebenso um einen naturwissenschaftlichen Phänomentaraum (für alle Finkenwerder Schulen) erweitert. Der überdachte Innenhof wird zu einer exotisch begrünten Pausen- und Veranstaltungsoase umgestaltet. Die Fachräume werden durch den Einbau eines Fahrstuhls behindertengerecht zugänglich. Für die Unterrichtenden werden Arbeitsräume eingerichtet; das Lehrerzimmer wird zur „Lehrerlounge“ aufgewertet.
2012Nach dem ab 1978 durchgeführten Austausch mit einer englischen Schule in Sunderland, der nach vielen Jahren nicht mehr möglich war, und nachfolgend vielen Projektreisen vor allem nach London findet seit 2012 wieder jährlich ein Schüleraustausch mit einer Schule in Stevenage/England statt.
2012Ausstellung des „Nahostprojekts“ im Altonaer Rathaus und im Schulinformationszentrum: „Gegangen – geblieben: Lebenswege im Konflikt“
Sommer 2013Große 40-Jahr-Feier des GymFi
Herbst 2014Ab dem Schuljahr 2014/15 übernimmt Herr Dartsch die Schulleitung von Herrn Reck.
Oktober 2014Das „Nahostprojekt“ von Oberstufenschülerinnen und -schülern des GymFi und der Stadtteilschule erhält einen 2. Preis der Herbert Quandt-Stiftung beim bundesweiten Schulwettbewerb „Trialog der Kulturen“. Dazu die Veröffentlichung „… und wie hältst du’s mit der Religion? Begegnungen im Austausch – Hamburg, Palästina, Israel“, AphorismA-Verlag Berlin 2014.
04.03./26.03.2015Die Verlegung des ersten „Stolpersteins“ in Finkenwerder zum Gedenken an ein Opfer der „Euthanasie“-Morde des NS-Regimes, Hermann Quast, erfolgt aufgrund der monatelangen Recherchen einer Gruppe von Oberstufenschülerinnen des GymFi (und der Stadtteilschule). Die Gedenkveranstaltung findet im Rahmen eines Trialogtages („Trialog der Kulturen“) statt, der mit vielen Ausstellungen, Präsentationen u.ä. in Kooperation mit zahlreichen Partnern und Institutionen in ganz Finkenwerder durchgeführt wird – u.a. mit dem Imam der Osman Bey Moschee und dem Pastor der St. Nikolai-Kirche; den Abschluss bildet eine Lesung und ein Antirassismus-Konzert mit Esther Bejarano.
Oktober 2015Zum zweiten Mal (wie schon 2014) erhält die Schule im bundesweiten Trialog-Schulenwettbewerb der Herbert-Quandt-Stiftung einen namhaft dotierten 2. Preis in der Ländergruppe Bremen/Hamburg. In der Laudatio von Jury-Mitglied Alexa Brum heißt es, dass das (zusammen mit der Stadtteilschule durchgeführte) Projekt („MOINhaba – gemeinsam im TranSphär“) „eine hohe Strahlkraft in beide Schulen hinein“ entwickelt habe. „Genauso strahlt es auch nach außen in die Gesellschaft von Finkenwerder und etabliert den Trialog vorbildlich im Stadtteil.“
27.01.2016Die Gruppe der Schülerinnen, welche das Schicksal des Finkenwerder NS-Opfers Hermann Quast recherchiert hat und anschließend für die Verlegung eines „Stolpersteins“ in der Benittstraße gesorgt hat (siehe 04.03./26.03.2015), bekommt den „Bertini-Preis“ 2015 verliehen (Veranstaltung im Ernst Deutsch Theater am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus).
22.04.2016Auf Initiative der Anti-Rassismus AG bekommt das GymFi das Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Paten sind die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano und die Band „Microphone Mafia“.
2017Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis Hamburg-Mitte, Johannes Kahrs (SPD), erhält Kim Jens Buttler im Schuljahr 2017/18 ein Stipendium für einen Jahresaufenthalt in den USA. Die Kosten für Reise, Aufenthalt in einer Gastfamilie und den Besuch einer High School übernimmt das „Parlamentarische Patenschafts-Programm“ (PPP) des Deutschen Bundestages. Ausgesucht wurde Kim, nach Auskunft des Bundestagsabgeordneten, u.a. wegen seiner engagierten Mitarbeit im Schulsprecherkollektiv und in der Anti-Rassismus-AG des GymFi.