
Das Sozial- und Umweltpraktikum findet in Klasse 10 statt und dauert zwei Wochen. Es soll den Schülerinnen und Schülern Innenansichten einer sozialen/ ökologischen Arbeit vermitteln und außerdem verdeutlichen, welchen herausragenden Stellenwert persönliches Engagement haben kann. Verantwortung zu übernehmen für andere Generationen, für sozial Benachteiligte, für gesellschaftlich Ausgegrenzte und für körperlich- und geistig Behinderte, ist ein wesentliches Ziel dieses Praktikums.
Mit dem Konzept des Vertiefenden Unterrichts haben wir seit 1996 einen neuen Weg der curricularen Absicherung des Sozial- und Umweltpraktikums beschritten. In diesem zweistündigen Kurs (Pflichtergänzungskurs für alle Schülerinnen und Schüler) wird prinzipiell projektartig und fächerverbindend gearbeitet. Methodisches Vorgehen, exemplarisches Lernen und selbstständiges Arbeiten im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtungsweise stehen im Mittelpunkt des Kurses.

Die Einbettung des Praktikums in den Vertiefenden Unterricht soll dazu beitragen, persönlich praktische Erfahrungen zu nutzen, um fachwissenschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen. So wähl die Schülerinnen und Schüler eigenständig einen Beobachtungsschwerpunkt (z.B. Merkmale des Alterns, Hyperaktivität bei Kindern, Krankheitsbilder, Sprachentwicklung, Art der Behinderung, Wasserqualität, saurer Boden, ökologischer Obstanbau usw. …), der in einer Fallstudie vertieft behandelt wird. Dabei werden sie auch mit den Aussagen aus entsprechender Fachliteratur konfrontiert. Weiterhin wird ein Arbeitsplan zur Fertigstellung einer Präsentation der Studie entwickelt.
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