Die Jungs schlugen sich mit Bravour

Am 31.1., einem schulfreien Tag, scheuten vier schachverrückte Schüler und ihr Trainer weder das frühe Aufstehen noch die weite Anreise nach Hamburg-Horn und nahmen als einzige Delegation von der Elbinsel am Springer-Pokal teil. Dieses von der Wichernschule organisierte Turnier für Vierermannschaften wird in vier Wettkampfklassen und über sieben Runden ausgetragen. Da wir kurzfristig einen unserer Leistungsträger durch Grippe einbüßten, mussten wir in der WK III (Jahrgang 96 und jünger) mit nur einem 96-er, zwei 98-ern und einem 2000-er antreten - ein echtes Handicap! Dennoch schlugen sich die Jungs mit Bravour und konnten mit einem positiven Ergebnis von 8 - 6 einen achtbaren 27. Rang unter 76 teilnehmenden Mannschaften belegen.
Spannender Tunierverlauf

Die ersten drei Begegnungen konnten wir ‚spielend’ mit 4:0, 3:1 und 4:0 für uns entscheiden. Da der Turniermodus ‚Schweizer System’ aber in jeder Runde Paarungen aus Mannschaften mit gleicher Punktzahl bildet, kam es danach naturgemäß knüppeldick. Drei ebenso deutliche Niederlagen gegen Teams der WK II (Jg. 94-96), die am Ende die Plätze 3, 9 und 12 belegten, holten uns auf den Boden der Tatsachen zurück, brachen aber keineswegs unsere Moral. Im letzten Durchgang gelang nochmal ein nie gefährdeter 3:1-Sieg.
An den Brettern 2-4 punkteten Aaron Schwiderski, Jonathan Höcker und Ersatzmann Jens Fahje jeweils 4:3. An Brett eins bekam Henrik Schwarzkopf es in der Mehrzahl mit sehr versierten Gegnern zu tun: Fünf seiner Gegner hatten bereits eine Nationale Wertungszahl (im Schnitt 1510 - das ist gutes Vereinsspielerniveau) und dennoch gelang ihm gegen einen davon ein Sieg. Am Ende erreichte er nie für möglich gehaltene 3:4 Punkte. Bravo!
Das lässt viel hoffen für die Zukunft der noch jungen und kleinen Schach-AG am Gymfi.
[Jörg Schwarzkopf]
