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Berufspraktikum in der PC-Beratung

EDV kann richtig Spaß machen – mein Praktikum in der PC-Beratung

Ein Bericht von Hendrik Busch, Klasse 9a

02.06.10

Bei „Bosse PC-Beratung“ habe ich mein dreiwöchiges Betriebspraktikum in diesem Jahr absolviert. Dieser Betrieb besitzt drei kleine Büros und beschäftigt insgesamt 10 Mitarbeiter in den Bereichen: Buchhaltung, Support und Verkauf. Hauptsächlich befasst man sich hier seit über 20 Jahren mit dem Computersupport, d. h. es werden dort Computer, Drucker, Faxgeräte usw. repariert.

Während meines Praktikums gab es zwei Bereiche in denen ich gearbeitet habe: Support und Buchhaltung. Bei der Buchhaltung war es in den ersten beiden Wochen oft meine Aufgabe, die Lagerbestände zu prüfen und neue Lieferungen in einer Tabelle zu vermerken. Manchmal musste ich aber auch CDs in das Archiv einsortieren und am Computer vermerken, welche CDs in welchem Archiv lagen.

An einem Tag hatte ich die tolle Aufgabe, einen Computer selbst zusammen zu bauen und alle Kabel richtig anzuschließen. Dies war ziemlich mühsam, was ich ehrlicherweise nicht gedacht hätte. Da in dem PC-Gehäuse so wenig Platz war, musste man manchmal mit viel Kraftaufwand Einzelteile in die richtige Ecke drücken und an einem von gefühlten 100 Kabeln anschließen.


Kabeln ohne Ende

In der letzten Woche kriegte ich dann eine große Aufgabe im Support. Ich durfte auf alle Computer des größten Kunden neue Programme installieren und die Software aktualisieren. Hierfür habe ich den Schlüssel für alle 4 Stockwerke bekommen und konnte mich in der ganzen Firma des Kunden frei bewegen. Die Verantwortung bei dieser Aufgabe war sehr groß, da ich den Betrieb bei dem Kunden praktisch fast voll vertreten durfte. Für diese Aufgabe habe ich extra Benutzerdaten für alle Computer des Großkunden gekriegt, um mich an jedem Computer anmelden zu können. Mithilfe dieser Anmeldedaten konnte ich die Software des Computers komplett neu installieren und aktualisieren. Da an jedem Computer, den ich aktualisieren sollte, jemand arbeitete, musste ich mich erst einmal vorstellen und erklären, was genau ich an dem Computer machen würde. Bei den meisten ging dies ganz einfach, doch einige sahen mich misstrauisch an und wollten mich zuerst nicht an ihren Computer lassen ….

Diese Arbeit dauerte insgesamt fast eine Woche und war sehr, sehr spannend, da ich so viel Freiraum und Verantwortung hatte. Schön daran war auch, dass ein normaler Arbeitstag etwa nur 6 Stunden mit Pausen dauerte. Ich fing etwa um 10 Uhr mit der Arbeit an und konnte um 16 Uhr wieder gehen. Die Pausen konnte ich mir selber einteilen, Hauptsache meine Tagesaufgabe wurde fertig.

In den drei Wochen habe ich viele neue Sachen kennen gelernt und es war sehr interessant mal zu sehen, wie der IT-Arbeitsalltag so aussieht. Ich freue mich schon richtig auf mein nächstes Praktikum im Oktober.

Zuletzt geändert am 02. Juni 2010 um 14:08 Uhr
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