Woran merke ich dass ein Junge oder ein Mädchen mich wirklich liebt? Ist mein Penis groß genug? Müssen meine Eltern erfahren, dass ich die Pille nehme? Wie oft darf man sich selbst befriedigen?

Mit diesen und vielen anderen Fragen durften Jungen und Mädchen aller Jahrgangsstufen des Gymnasiums Finkenwerder in die pro familia SchülerInnen Sprechstunde kommen.
Allein oder in Begleitung der besten Freundin/des besten Freundes konnten sie sich hier anonym an Andreas Gloël oder Silke Moritz wenden, die beide bei der pro familia Hamburg als SexualpädagogIn arbeiten.
Zwischen den März- und den Mai Ferien 2007 stand das Angebot allen Interessierten, jeweils mittwochs zwischen 11.30 und 13.30 Uhr zur Verfügung. Im Vorflur der Räume 411 und 413 wurden Broschüren gelesen, getuschelt und Bonbons gelutscht um sich die Wartezeit zu versüßen, denn die Sprechstunde war meistens gut besucht und jedeR der dran kam, durfte eine Beratungszeit von 20 Minuten in Anspruch nehmen.

"Es ist schön, das ich nur mal davon erzählen konnte!" oder auch "Darf ich wiederkommen, wenn das so nicht funktioniert?"
Solche und andere Reaktionen zeigen den Erfolg des Projektes, das von pro familia in dieser Form zum ersten aber sicher nicht zum letzten Mal durchgeführt wurde.
Und natürlich gilt für alle SchülerInnen: Unter der Telefonnummer 3099749-20 könnt Ihr jederzeit anrufen, wenn Fragen unbeantwortet geblieben sind oder neue hinzukommen. Oder nutzt die pro familia online Beratung unter www.sextra.de
Wir haben uns an der Schule sehr willkommen gefühlt und kommen gerne wieder ans Gymnasium Finkenwerder!
Andreas Gloël/Silke Moritz
für das Fachteam Sexualpädagogik
der pro familia Hamburg e.V.