Suche

Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung
Sinus-Transfer
ExLibris

Hamburg2006mal Fair

Schon zweimal haben Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c sich an Tagen der offenen Tür an der Organisation eines Afrika-Basars beteiligt, um den Aufbau einer Dorfschule im westafrikanischen Staat Benin zu unterstützen.

Als Anerkennung für dieses beispielhafte Engagement erhielt die Klasse, vertreten durch 5 SchülerInnen und ihren Klassenlehrer W. Bodtke im Rahmen einer Feierstunde im Hamburger Rathaus einen der rot-weißen Hamburg-Fußbälle aus der Sonderedition der Aktion "Hamburg2006malfair", signiert vom Menschenrechtler Rühdiger Nehberg und der Mittelfeldspielerin des 1. Bundesliga-Frauenteams des Hamburger SV, Silva Lone Saländer.

4. Juli 2006 (aus der Erklärung der Pressestelle des Senats)
Ein Ball rollt durch Hamburg
100 Schulen spielen fair – Promi-Bälle unterm Hammer
Bei seinem Weg quer durch Hamburg ist der faire Hamburg-Fußball inzwischen durch über hundert Schulen gerollt. Die Schulen hatten sich mit besonderen Aktionen für mehr Fair-Play bei der Fußball-Herstellung stark gemacht und damit einen der rotweißen Bälle mit dem Hamburg-Logo aus limitierter Edition verdient. Den Schülern und Lehrern von 8 ausgewählten Schulen dankte Staatsrat Andreas Ernst gestern beim Senatsempfang im Rathaus für ihr Engagement. „Mit dem besonders gestalteten Hamburg-Ball hat der faire Handel in unserer Stadt einen Blickfang bekommen“, sagte der Staatsrat. Es sei nur fair, etwas mehr für einen Fußball zu bezahlen, damit die Familien im Herstellungsland Pakistan vom Zusammennähen der Fußbälle leben könnten, ohne dass ihre Kinder arbeiten müssten. Er dankte auch der Mobilen Bildung, den Hamburger Weltläden, der Open School 21, dem Süd-Nord-Kontor und dem Eine Welt Netzwerk Hamburg für deren Unterstützung.
Menschenrechtler Rüdiger Nehberg, der als Mitglied der „Fairen Hamburg Elf“ ein Grußwort sprach, lobte das Engagement der Jugendlichen. „Die Demokratie ist eine Verpflichtung, die Menschenrechte überall auf der Welt zu schützen“, sagte er.
Projektkoordinatorin Friderike Seithel mahnte, im WM-Fieber die Fairness auch jenen gegenüber nicht mit Füßen zu treten, die von der Herstellung der Bälle leben müssten, „oft unter schlimmsten Bedingungen“.
An dem Fair Play rund um den Ball können sich noch bis zum Jahresende Hamburger Schulen beteiligen. Außerdem können die Bälle noch weiterhin für 20,06 € in Weltläden und Budinkowsky-Filialen erworben werden. Der Erlös der Aktion wird für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Land der Fußballherstellung Pakistan und damit zur Verhinderung von Kinderarbeit eingesetzt.

Zuletzt geändert am 09. Januar 2007 um 11:23 Uhr
Druckansicht | Login