Suche

Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung
Sinus-Transfer
ExLibris

Austausch 2008

Auf Wiedersehen in Krakau und Toulouse: polnische Austauschschüler zum vierten Mal am Gymfi und die Franzosen kommen schon seit 1980 … Sie wurden schon lange ersehnt – die polnischen Teilnehmer des Schüleraustausches zwischen dem Krakauer Gimnazjum Nr. 11 und dem Gymfi. Am Montag, 26.05. kamen sie endlich in Hamburg an. Auch wenn am Anfang Sprachprobleme zu überwinden waren – viele der polnischen Schüler sprachen sehr gut Deutsch, und über die zehn Tage, die sie in Finkenwerder blieben, entwickelten sich feste Freundschaften. Es fiel uns deshalb sehr schwer, sie wieder gehen zu lassen.

Die polnischen Lehrerinnen in Hamburg vor einer Ausstellung der Austauschschüler

Das vielfältige Programm begann am Dienstag mit einer Rallye durch Finkenwerder. Die Gruppe mit der besten Ortskenntnis wurde abends beim netten Beisammensein in der Schule geehrt. Am folgenden Tag zeigte sich, dass Sport verbindet: Polen und Deutsche lieferten sich in gemischten Mannschaften aufregende Fußball- und Basketballkämpfe.

Der Donnerstag begann mit einer Rundfahrt über das hypermoderne Containerterminal in Altenwerder. Die Gastschüler bestaunten die riesigen Frachtschiffe – ein für alle einmaliges Erlebnis. Weiter ging es in die Innenstadt Hamburgs, wo die Schüler vom Gymfi ihren Gästen den Michel, die Speicherstadt, und das Rathaus zeigten. „Ich fühle mich in Hamburg wie im siebten Himmel“ bekannte Marta Szodkowicz, Deutschlehrerin aus Krakau, auf der Fähre nach Finkenwerder.

Deutsche und polnische Schüler am Gymfi

Ein gemeinsamer Ausflug nach Bremen war der Start ins Wochenende, das die polnischen Schüler in ihren Gastfamilien verbrachten. Am Montag und Dienstag war dann nicht nur Gelegenheit, den Unterricht an einer deutschen Schule kennen zu lernen: Die Schüler verbrachten gemeinsam ihre Freizeit im Freibad.

Das Sommerkonzert des Gymfi bot wie jedes Jahr den festlichen Rahmen, um den Gästen aus Polen und denn inzwischen ebenfalls angekommenen Franzosen die Finkenwerder Scholle aus Keramik zu überreichen – ein schönes Symbol für die Verständigung über Grenzen hinweg.

Französische und deutsche Schüler in Ratzeburg

Für die französischen Gäste der 8-Klässler war das Programm für ihren 12-tägigen Aufenthalt auf Finkenwerder danach ebenfalls wieder sehr vielseitig: Rallye durch die Finkenwerder-City, Besuch der Cap San Diego, der Hamburger City und ausgewählter Unterrichtsstunden, Bundesjugendspiele bei strahlendem Sonnenschein sowie Ausflüge nach Ratzeburg und Lübeck.

In Ratzeburg erprobten sie auf der Drei-Muskel-Tour ihr sportliches Können: Es wurden Draisine, Spaßräder und Drachenboot gefahren.

Kann man auf so einem Rad überhaupt fahren?

Unsere französischen und polnischen Gäste wären gerne noch länger geblieben. Wir aber freuen uns auf den Besuch in Krakau und Toulouse im Oktober. Dort werden wir sicher ebenfalls mit offenen Armen begrüßt werden.

Bendix Kleiber (8b), Engelbert Prolingheuer, Hans-Jürgen Huth

Zuletzt geändert am 11. Juni 2008 um 17:44 Uhr
Druckansicht | Login